Die Dauerausstellungen im Schaudenkmal Gasmaschinenzentrale
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Den Mittelpunkt des Schaudenkmals bildet die von der Firma Thyssen & Co. 1923 gebaute Gasdynamomaschine III Mit 22 Metern Länge ist sie die letzte erhaltene Großgasmaschine der neuen Bundesländer. Sie war 65 Jahre lang als Generator mit einer Leistung von 2 MegaWatt in Betrieb. Als Arbeitsmedium wurde gereinigtes Hochofen-Gichtgaseingesetzt. 35 Jahre war sie ausschließlich für das Maxhüttennetz tätig.Zum Jahreswechsel 1988/89 erfolgte die Stilllegung. Zu Vorführzweckenkönnen die Bewegungen der Gasdynamomaschine mittels Fahrwerk über das Schwungrad langsam nachvollzogen werden. Dazu hören Sie das Originalgeräusch der Gaszentrale aus vergangener Zeit. Ein kurzes Video (Auszug aus einem DEFA-Film) zeigt die Maschine in Betrieb...  Die Maxhütte Unterwellenborn war ein Werk mit vollem metallurgischem Zyklus. Es gab drei Hauptproduktionsbereiche : - Roheisenerzeugung im Hochofenbetrieb - Stahlerzeugung im Blas- und Elektrostahlwerk - Profilstahl-Herstellungf an der Blockstraße und den Profilwalzstraßen. Aus allen Hauptproduktionsbereichen und den zahlreichen Neben-und Hilfsbetrieben sind in der Ausstellung Exponate vorhanden, die anschaulich den Produktionsalltag in der ehemaligen Maxhütte verdeutlichen. Ständig in der Ausstellung : Informationstafeln zur Produktion im Stahlwerk Thüringen, zur Maxhüttengeschichte im Bereich Kultur und Soziales, Infor- mationstafeln zur Gemeinde Unterwellenborn, diverse Kunstobjekte u.v.a.
Ein Hochofenmodell und das Mundloch eines Hochofens Erfahren Sie, wie aus Eisenerz, Kalk und Koks das Roheisen erschmolzen wurde. Das flüssige Eisen wurde aus dem Mundloch "abgestochen". Der Abstich an den Hochöfen erfolgte ca. alle 4 Stunden
Die Walzen der Blockstraße Sie gehören zu den denkmalgeschützten Anlagen in der Gasmaschinenzentrale. Auf der Blockstraße wurden die vom Stahlwerk kommenden Blöcke vorgewalzt. Ihr endgültiges Profil erhielten sie im Duo- oder Triogerüst und ab 1985 auf der kombinierten Formstahlstraße (KFS)
Im Original erhaltene Werkstatt... ... mit Bohrmaschinen, Drehmaschine, Schmiedefeuer und Amboss, Werkbänken u.v.a.m. Sie wird weiterhin für Restaurierungsarbeiten in der Gasmaschinenzentrale genutzt.
Eine Roheisenpfanne mit 24 t Fassungsvermögen Das in den Hochöfen erschmolzene Roheisen floss durch die Abstichrinne in große Pfannen. Von hier aus gelangte es nach der Entschwefe- lung ins Konverter-Stahlwerk, wo es zu Stahl veredelt wurde. Etwa 5-10% wurde zu Massein vergossen und an Gießereien geliefert.
Ein Konverter (im Außenbereich) 1974 wurde in der Maxhütte das technologisch veraltete Thomas-Verfahren durch die Stahl- erzeugung im bodenblasenden Sauerstoff- Konverter ersetzt (Leistungssteigerung und Verbesserung der Stahlqualität).
2 Dieselloks (im Außenbereich) ... ...mit hüttentypischen Schmalspurwagen: Blockübergabewagen, Kübel für Elektrostahl- und Blasschlacke, Wagen für die Schrottver- sorgung der Stahlwerke.
Im Untergeschoss... ... befindet sich ein weiterer Ausstellungsteil über die ehemaligen Eisenerzgruben der Maxhütte und eine kleine Mineralien- ausstellung
Neu seit Mai 21014... ... ist der Ausstellungsteil, der sich den erneuerbaren Energien widmet. 34 Schautafeln sowie eine Demonstra- tionsobjekte informieren über das interessante Thema ebenso wie verschiedene Filme, die in der Mediathek angesschaut werden können.
Bitte beachten Sie, dass das Schaudenkmal aufgrund seiner historisch belassenen Bauweise NICHT barrierefrei ist !