Der Förderverein Gaszentrale Unterwellenborn e.V. - Die Ziele und Projekte des Fördervereins -
Die Schliessung der Maxhütte 1992 Die Gesellschaft Arbeit und Umwelt Die Gründung des Fördervereins Erhaltungsmaßnahmen 1997 bis 2000 Die Nutzungskonzeption des Fördervereins Ausstellungen in der Gasmaschinenzentrale Die Sanierung der Gasmaschinenzentrale Ziel und Projekte des Fördervereins Mitglied im Förderverein werden... Zurück zur Startseite
Ziele und Projekte
Im Mittelpunkt der Arbeit des Fördervereins steht weiterhin, durch eine kostendeckende Nutzung der Gasmaschinenzentrale sowohl den Erhalt zu sichern als auch einen Anzie- hungspunkt für die Region zu schaffen. Gleichzeitig wurde seit der Gründung Wert auf die Entwicklung eines lebendigen Vereins- lebens gelegt. Neben Veranstaltungen in der Gasmaschinenzentrale wurden jedes Jahr Besuche in Industriemuseen, von Industriedenkmalen, Treffen mit Vereinen mit ähnlicher Zielstellung und andere Veranstaltungen organisiert und durchgeführt. Höhepunkte waren die Fahrten nach Eisenhüttenstadt zum 50. Jahrestag der Inbetrieb- nahme des ersten Hochofens im damaligen EKO, nach Brandenburg und Dessau, nach Sulzbach-Rosenberg, nach Völklingen, in die Erz- und Kohlegruben des Harzes sowie in das Industriemuseum Thale, aber auch in die nähere Umgebung wie nach Ziegenruck und Goldisthal. Diese Veranstaltungen fanden immer großen Zuspruch, festigten die Zusammengehörigkeit im Verein, halfen neue Ideen zu entwickeln und trugen dazu bei, neue Mitglieder zu gewinnen. Ein besonderes Projekt ist das regelmäßige Erscheinen der für die Mitglieder bestimmten Kurzinformation "INFO-MAX". In Faltblattform erfährt jedes Mitglied aktuelle Probleme und Termine im Vereinsleben. Für die Gestaltung und Herstellung haben sich die Vorstandsmitglieder Wolfgang Kaminsky und Werner Zink besonders verdient gemacht. Durch die Förderung von Fernsehsendungen, die in der ARD und im "Offenen Kanal Saalfeld"erschienen, konnte eine weitere Bekanntheit erreicht werden. Seit 2007 ist der Förderverein auch dank der Unterstützung durch die Stahlwerk Thürin- gen Gmbh auch im Internet präsent, was zu seiner Bekanntheit ausserordentlich stark beigetragen hat. Die Kommunikation vieler Interessierter mit dem Verein wurde durch die Direktmailfunktion wesentlich vereinfacht. Wichtigste Aufgabe bleibt aber die Gestaltung von publikumswirksamen Veranstaltungen in der Gasmaschinenzentrale. Das ist zur Zeit die einzige Lösung zur Erwirtschaftung von Einnahmen, die zur Kostendeckung beitragen können. Aufbauend auf den bereits seit 1997 vom Verein erarbeiteten Nutzungsvorschlägen hat besonders Rudolf Behning viele
Jahre daran gearbeitet, alle Voraussetzungen für größere Veranstaltungen zu ermitteln, mit den zuständigen Behörden und der LEG abzustimmen und Lösungen zur Realisierung zu schaffen. In einer 2002 vom Verein eingeleiteten Initiative wurden die Unternehmen der Region aufgerufen, durch Spenden oder die Bereitstellung von Leistungen mitzuhelfen, Voraussetzungen für die Durchführung von Veranstaltungen in der Gasmaschi- nenzentrale zu schaffen. Mehrere Unternehmen haben sich beteiligt, so dass inzwischen eine Notbeleuchtung installiert, eine Transportplattform für den Kran angeschafft,ein Kassenraum mit Büro und eine Außentreppe an der Südseite als notwendiger Fluchtweg und Zugang zur Hallenebene errichtet werden konnten. Entscheidend für die Entwicklung der Veranstaltungen in der Gasmaschinenzentrale war die Bestätigung der Strukturanpas- sungsmaßnahme "Werterhaltung Schaudenkmal Gaszentrale" ab 1. März 2002 und die Besetzung dieser Maßnahme mit den Vereinsmitgliedern Helmut Franke und Norbert Bösel. Als Träger dieser Maßnahme wurde das Bildungszentrum Saalfeld gewonnen. Die 5jährige Laufzeit der Maßnahme war eine wichtige Voraussetzung für eine qualifizierte und engagierte Arbeit beider Mitarbeiter. Ihrem Engagement verdankt der Verein den Aufschwung im Veranstaltungsgeschehen der Jahre ab 2002. Deshalb traf den Verein der plötzliche Tod von Helmut Franke 2007 in einer für die weitere Entwicklung des Schaudenkmals so wichtigen Periode besonders hart. Helmut Franke hat mit viel Ideenreichtum und unermüdlichem Einsatz viel für den Verein geleist und sich so einen unvergessenen Platz in unserem Gedenken geschaffen. In Eigenleistungen haben die Mitarbeiter Versammlungs-, Aufenthalts- und Vorführräume gestaltet und renoviert. Dadurch ist es bereits jetzt möglich, eine Vielzahl von Veranstaltungen, angefangen von Nutzung der Freiflächen für 300 Besucher bis zu kleineren Familienfeiern, zu gestalten. Die von der Firma Exner gespendete Bühne und die von der Firma GAUS übergebe- nen mehr als 300 Stühle gewährleisten die Durchführung von größeren Veranstaltungen bis hin zu Familienfeiern. Die Vielfalt von Veranstaltungen, vor allem in den Jahren 2003 bis heute, wären ohne diese Vorarbeiten nicht möglich gewesen. Heute ist die Gasmaschinenzentrale aus dem Veranstaltungsleben der Region nicht mehr wegzudenken. Von Großveranstaltungen wie der Festveranstaltung 725 Jahre Röblitz und 75 Jahre Gasmaschinenzentrale bis zu Oldtimer- Ausstellungen, Märkten, Kunst- und Modellbauausstellungen, Konzerten, Vortrags- und Disco-Veranstaltungen wurde vieles in den letzten Jahren für die Menschen der Region durchgeführt. Immer begegnen die Veranstaltungsteilnehmer in der Halle den Monumenten der metallurgischen Geschichte des Stahlstandortes Unterwellenborn und lassen sich von dem einmaligen Reiz der geschichtsträchtigen Halle verzaubern. Auch die Zusammenarbeit mit gleich gesinnten Vereinen zur Traditionspflege ist ein wichtiger Aspekt der Tätigkeit unseres Fördervereins. Mit dem Geschichtsverein Maxhütte verbindet uns ohnehin vieles, so dass die Zusammenarbeit hier schon seit langem existiert. Weiterhin wurde 2003 mit dem Förderverein Bergbaumuseum "Schwarze Crux" in Suhl-Vesser ein Kooperationsvertrag geschlossen. Auch mit dem Geschichtsverein zur Geschichte des Chemiestandortes Schwarza gibt es seit 2005 eine Erklärung zur Zusammenarbeit beider Vereine. Der Verein bemüht sich weiterhin, die nunmehr über 75 Jahre alte Gasmaschinenzentrale, die bis 1992 für den Betrieb der Maxhütte unentbehrlich war, so zu gestalten, dass die ehemaligen Mitarbeiter sich hier wieder finden und stolz auf ihre Lebensleistung zurückblicken können. Aber auch für alle Menschen, die einmal in der alten Maxhütte gearbeitet haben und die, die heute im Stahlwerk Thüringen tätig sind, soll die Gasmaschinenzentrale nicht nur Erinnerung sein, sondern auch ein lebendiges Denkmal, das immer wieder mit interessanten Veranstaltungen zum Verweilen einlädt.
Vereinsexkursion nach Eisenhüttenstadt im Jahre 2000
Besuch der Völklinger Hütte 2003
Mitgliederinformation “INFO - MAX”
Konzert des Jugendblasorchesters Zwickau  zur Eröffnung der Oldtimer- Ausstellung 2006
Unterzeichnung des Freundschafts- vertrages mit dem "Geschichtsver- ein Chemiestandort Schwarza e.V."
Durch Anklicken des Download-Buttons können Sie hier die aktuelle Ausgabe des “INFO-MAX” als PDF-Dokument herunterladen