Der Förderverein Gaszentrale Unterwellenborn e.V. - Die Gründung des Fördervereins -
Die Schliessung der Maxhütte 1992 Die Gesellschaft Arbeit und Umwelt Die Gründung des Fördervereins Erhaltungsmaßnahmen 1997 bis 2000 Die Nutzungskonzeption des Fördervereins Ausstellungen in der Gasmaschinenzentrale Die Sanierung der Gasmaschinenzentrale Ziel und Projekte des Fördervereins Mitglied im Förderverein werden... Zurück zur Startseite
Die Gründung des Fördervereins Gasmaschinenzentrale im Jahr 1997
Der Gasdynamo in einer Aufnahme von 1992
Aussenansicht der Gaszentrale im Jahr 2000
Der Vorstand am 28. Januar 1997 im Beratungshaus der LEG in Unterwellen- born. V.l.n.r.: Hubert Keilwerth, Dieter Kutz, Hans-Joachim Lenzner, Wolfgang Kaminsky, Manfred Förtsch
In dieser Situation entstand bei den im Arbeitsförderprojekt Gasmaschinenzentrale tätigen Mitarbeitern und in der GAUS der Gedanke, durch die Gründung eines Fördervereins eine unabhängige an der Erhaltung der gesammelten Objekte interessierte Gemeinschaft und Struktur zu schaffen. In einer vorbereitenden Versammlung am 18. Dezember 1996 wurde vom Geschäftsführer der GAUS, Manfred Förtsch, das Anliegen zur Gründung eines Fördervereins erläutert und begründet, warum die GAUS als Wirtschaftsunternehmen aus der Trägerrolle von Arbeitsförderprojekten ausscheidet. Alle eingeladenen Gäste sprachen sich für die Gründung des Fördervereins aus. Ihre Mit- wirkung im Verein sicherten als Vertreter des Stahlwerks Thüringen, Herr Helmut Güntsch, und als Vertreter der Gemeinde Unterwellenborn, Herr Hubert Müller zu. Herr Rolf Weg- gässer vom Landratsamt verlas einen Brief des Landrats Dr. Thomas, der eine Unter- östützung des Landkreises für den sich gründenden Verein in Aussicht stellte. Neben den genannten Per-sonen nahmen an der vorbereitenden Versammlung am 18. Dezember 1996im Beratungshaus der LEG teil: - die im ABM Projekt Gasmaschinenzentrale tätigen Mitarbeiterinnen Ruth Ströhl, Margitta Bialetzki, Karin Grießbach, Sieglinde Ehrhardt, Simone Spiegler sowie - die interessierten ehemaligen Maxhütten-Mitarbeiter Hans Rink, Siegfried Geigenmüller und Werner Weedermann. Die Versammlungsteilnehmer erklärten ihre Absicht, die Grün- dungsversammlung des Fördervereins Schaudenkmal Gaszentrale Maxhütte für den 28. Januar 1997 einzuberufen.Gleichzeitig wurde darauf orientiert, sowohl Kommunen als auch Unternehmen und Einzelpersonen als Gründungsmitglieder zu gewinnen. In den folgenden Wochen wurden in intensiver Arbeit ein Entwurf der Satzung des Vereins und ein Arbeitsplan des Fördervereins erarbeitet sowie Gespräche zur Gewinnung von Mitgliedern und zur Mitwirkung im Vorstand geführt. Am 28. Januar 1997 trafen sich 18 Personen im Beratungshaus der LEG zur Gründungs- versammlung des Fördervereins. Nach intensiver Beratung wurde die Satzung angenom- men und ein Vorstand aus 5 Personen gewählt. Der Vorstand setzte sich wie folgt zusammen: Vorsitzender: Manfred Förtsch Stellvertreter: Hans Joachim Lenzner Schatzmeister : Hubert Keilwerth         Schriftführer: Dieter Kutz Öffentlichkeitsarbeit: Wolfgang Kaminsky Neben den Vorstandsmitgliedern gehörten zu den Gründungsmitgliedern: Bernhard Hecker, Werner Weedermann, Elfriede Grehl, Wolfram Bialetzki, Helmut Güntsch, Erna Scheuermann, Kurt Scheuermann, Hans Rink, Ruth Ströhl, Margitta Bialetzki, Simone Spiegler als Einzelpersonen sowie die Stahlwerk Thüringen GmbH, die Wohnungsge- nossenschaft Maxhütte e.G., der Geschichtsverein Maximilianshütte/Maxhütte zu Unt- erwellenborn e.V., die Gemeinde Unterwellenborn und der Verein der Siedler und Eigenheimer Unterwellenborn e.V. Wenige Tage später trat die Stadt Saalfeld dem Verein bei. Damit war die Zielstellung, sowohl Einzelpersonen als auch Kommunen und Unternehmen zur Erhaltung der Gasmaschinenzentrale zusammenzubringen, in Ansätzen erreicht worden. Auf diesen Fundamenten wurde in den Folgejahren zäh und dauerhaft weiter an der Vergrößerung und Qualifizierung des Vereins gearbeitet.