Singeklub Maxhütte Unterwellenborn
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Zum Jahr
1969

Das Gründungsjahr 1968

Ein Hinweis : Wenn Ihr auf die kleinen Fotos klickt, bekommt Ihr sie in einem extra Fenster groß angezeigt...

Vorausgegangen war : 1967 hatte Migo in der BBS Maxhütte eine Lehre als Schlosser begonnen und wollte eine Lehrlingsband gründen. Weil aber
schon eine Lehrlingstanzkapelle bestand, regte Horst Brehm, Verantw. für Kultur und Sport an der BBS, an, eine Folkloregruppe-ähnliche Formation zu
gründen, da aus einer Klasse der technischen Zeichnerinnen Interessenten bereits angefragt hätten. Migo und sein Freund Wolf-Dietrich Kießling,
Lehrling in der WEMA, waren bereit dazu - gleichzeitig gründeten sie zusammen mit 2 anderen Lehrlingen noch die zweite Tanzkapelle, das „Team 67“.
Die ganzen Aktionen verliefen bis Anfang 1968 sehr schleppend - erst im Februar begann eine Probenarbeit, da im März ein Kulturprogramm aus An-
laß des Berufswettbewerbes aufgeführt werden sollte. Und dann gings richtig los...

Am 15. Februar 1968 trafen sich im Kulturhaus, Zimmer 72, Hans-Joachim Lesching, Migo, "Wolfi"
Kießling und Horst Brehm. Beschlossen wurde die Bildung einer Singegruppe aus Lehrlingen der BBS
unter Anleitung von Jochen - Ziel war der 1. Auftritt am 2.März zur Halbjahresauswertung des Berufs-
wettbewerbes der Lehrlinge. Und so kam es dann auch - es fanden drei Proben statt und am 2.3.1968
trat der frischgebackene "Singclub Maxhütte" mit 2 Liedchen erstmals auf.
Fotos : "Jochen" Lesching (Diplom-Ing-Oek. in der Hauptenergetik), Migo (Schlosserlehrling), Wolf-
Dietrich Kießling (Gießerlehrling WEMA)

Am Abend des gleichen Tages fand im Foyer des Kulturhauses eine "Mitsinge-Veranstaltung" statt,
die fast komplett von der Folkloregruppe der TU Dresden (später Gruppe pasaremos) bestritten
wurde. Auch der Singclub der Maxhütte trat mit seinen 2 Liedchen auf -
und am Montag, dem 5. März 1968 kamen etwa 20 Schüler der POS Unterwellenborn und Gorndorf
sowie einige Lehrlinge und wollten auch mitmachen... In den folgenden Wochen wurde geprobt und es
folgten Auftritte am laufenden Band. Jeder wollte den "Singclub Maxhütte" - auf dieser Schreibweise
hatte Jochen bestanden - sehen und hören. Und dem Klub gelang es auch jedesmal, die Leute zum
Mitsingen zu bewegen! (Damals verdiente die Singebewegung tatsächlich noch diesen Namen...) Ob
bei Auftritten zum Volksentscheid über die neue Verfassung, Brigadefeiern, bei Jugendtreffen - der
"Singklub Maxhütte" hatte sich sehr bald einen Namen gemacht, der weithin bekannt wurde. Gleich-
zeitig gab es Urkunden und Medaillen und hin und wieder auch ein paar Mark für die Klubkasse. Und am 7. September 1968 erhielt der Klub die Delegierung zur 2. Werkstattwoche der Singeklubs in
Karl-Marx-Stadt (heute Karl-Chemnitz-Stadt oder so ähnlich....)
Die Fotos: Auftritt des Klubs zu einem Apell aus Anlaß des FDJ-Geburtages in der BBS
- Gruppenfoto vor dem Rathaus in Saalfeld am 31.3.68 nach einem Auftritt zur Vorbereitung des
Volksentscheides über die neue DDR-Verfassung - Auftritt vor sozialistischen Brigaden - Der Klub
in Berlin bei der Woche der Jugend und Sportler

Die Teilnahme an der Werkstattwoche wurde "generalstabsmäßig" mit Unterstützung und Verstärkung
des Maxhüttenensembles und seines Leiters Rolf Hübel vorbereitet. Im K.-M.-Stadt erntete der Klub
Lob für sein gutes künstlerisches Auftreten, Kritik aber für sein chormäßiges. Naja - dabeisein ist alles.
Der Klub hatte seit der Gründung allein im Jahr 1968 ca. 75 Auftritte zu allen möglichen und oft auch
un-möglichen Anlässen. Aber irgendwie hatte das alles noch so richtig Spass gemacht...
Und am 22. Dezember gab es dann eine ordentliche Jahresabschluß-Fete im Jugendzimmer.
Die Fotos : Zwei Fotos aus der Fernsehzeitung zur Werkstattwoche in K.-M.-Stadt
und zwei Fotos von der Jahresabschluß-Fete im Kulturhaus

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